Key points are not available for this paper at this time.
Um die Rolle von vaskulären und neurogenen Veränderungen in der Pathophysiologie der diabetischen Impotenz besser zu verstehen, wurden 29 impotente männliche Patienten mit Diabetes mellitus (DM) mittels Doppler-Ultraschalluntersuchung (DUE) der Penisarterien, sakraler evozierter Antworten (SERs), peripheren Nervenleitstudien und in den meisten Fällen mittels nächtlicher Penistumescence-Messung (NPTM) untersucht. Vierzehn Patienten zeigten isolierte Veränderungen der penile vaskulären Versorgung, vier isolierte Veränderungen der segmentalen Innervation des Penis und sieben kombinierte vaskulogene und neurogene Abnormalitäten; schließlich waren bei vier Patienten DUE, SERs und NPTM normal. Ein Patient zeigte trotz ausgeprägter vaskulärer und neuronaler Veränderungen nächtliche Peniserrektionen. Die Ergebnisse bestätigen, dass die vaskuläre Obstruktion, mehr als Nervenschäden, eine primäre Rolle in der Pathophysiologie des diabetischen erektilen Versagens spielt, und betonen die Bedeutung psychogener Faktoren. Die Beobachtung, dass einige Patienten ausgeprägte Beeinträchtigungen sowohl der arteriellen Versorgung als auch der neurologischen Bahnen nur wenige Jahre oder sogar 1 Jahr nach der Diagnose der Erkrankung aufwiesen, verdeutlicht die Notwendigkeit eines frühen Screenings des vaskulären und neurologischen Status, selbst bei asymptomatischen Patienten. Darüber hinaus hatten alle Patienten mit veränderten SERs eine periphere Neuropathie; andererseits hatten sechs Patienten mit peripherer Neuropathie normale SERs. Dieses Ergebnis unterstreicht die diagnostische Bedeutung der elektrophysiologischen Studien der sakralen segmentalen Innervation und deutet weiter darauf hin, dass im umfassenden diagnostischen Protokoll der diabetischen Impotenz die Untersuchung von SERs nur bei Patienten mit peripherer Neuropathie durchgeführt werden sollte.
Benvenuti et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: