Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCIs) ermöglichen die Kommunikation, indem sie neuronale Aktivität direkt in verständliche Ausgabeformen entschlüsseln. Diese Schnittstellen können grob in die Modalitäten Gehirn-zu-Text, Gehirn-zu-Sprache und Gehirn-zu-Bild eingeteilt werden. Gehirn-zu-Text-BCIs übersetzen neuronale Aktivität in geschriebenen Text und erleichtern die Kommunikation ohne Sprache oder physische Schnittstellen. Gehirn-zu-Sprache-BCIs dekodieren neuronale Signale, um gesprochene Sprache zu synthetisieren, wodurch personalisierte Merkmale wie Ton und Prosodie bewahrt bleiben, was einen ausdrucksvollen Austausch ermöglicht. Gehirn-zu-Bild-BCIs rekonstruieren visuelle Reize oder vorgestellte Bilder aus neuronaler Aktivität und bieten einen nonverbalen Kanal, um komplexe Konzepte visuell auszudrücken. Diese Überprüfung synthetisiert kürzliche Fortschritte, identifiziert bestehende Herausforderungen und hebt die Bedeutung dieser Entwicklungen hervor, wobei das Potenzial betont wird, die Kommunikation und Lebensqualität von Personen mit schweren motorischen Einschränkungen erheblich zu verbessern. Zukünftige Arbeiten sollten minimalinvasive Implantationstechniken erkunden und potenziell die Vorteile invasiver und nicht-invasiver Methoden kombinieren, um die Kommunikationsgenauigkeit mit Benutzersicherheit und Zugänglichkeit in Einklang zu bringen.
Tong Gao (Mi,) hat diese Frage untersucht.