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HINTERGRUND UND ZIELE: Die Diagnose der Zöliakie (CD) erfordert die erkennbare Erkennung charakteristischer histologischer Veränderungen der Dünndarmschleimhaut, die anfällig für Interobservervariabilität sind. Diese Studie bewertete die Übereinstimmung bei der Biopsiebewertung zwischen verschiedenen Arten von pathologischen Praxen. METHODEN: Biopsien aus Gemeinschaftskrankenhäusern (n=46), Universitätskliniken (n=18) und kommerziellen Laboren (n=38) wurden blind von einem Pathologen an unserem Institut auf Unterschiede in der histopathologischen Berichterstattung und Übereinstimmung bei der Diagnose von CD sowie dem Grad der Zottenatrophie (VA) durch κ-Analyse bewertet. ERGEBNISSE: Die Übereinstimmung für die primäre Diagnose war sehr gut zwischen diesem Institut und Universitätskliniken (κ=0.888), aber moderat im Vergleich zu Gemeinschaftskrankenhäusern (κ=0.465) oder kommerziellen Laboren (κ=0.419). Die Diagnose unterschied sich in 26 (25%) der Fälle, was zu einem Anstieg der CD-Diagnosen um 20% nach Überprüfung führte. Unter denen, die sowohl von den Institutionen als CD diagnostiziert wurden (n=49), war die Übereinstimmung im Grad der VA fair (κ=0.292), mit moderater Übereinstimmung zwischen den Autoren und kommerziellen Laboren (κ=0.500) und fair mit Universitätskliniken (κ=0.290) oder Gemeinschaftskrankenhäusern (κ=0.211). Der Grad der VA wurde in 27% aufgewertet und in 2% abgewertet. Innerhalb verschiedener Marsh-Score-Kategorien war die Übereinstimmung schlecht (κ<0.0316) für die Scores 1 und 2, die beide an anderen Zentren übersehen wurden, und fair oder moderat für die Scores 3a und 3b. Informationen zum Grad der VA und zur intraepithelialen Lymphozytose fehlten in 26% bzw. 86% der Berichte und nicht quantifizierbare Beschreibungen, z. B. „Abflachung“ oder „markierte Atrophie“, waren weit verbreitet. SCHLUSSFOLGERUNGEN: CD-assoziierte histologische Veränderungen werden in gemeindebasierten Krankenhäusern und kommerziellen pathologischen Laboren unterdiagnostiziert. Da eine fehlerhafte Biopsiebewertung zu einer Unterdiagnose von CD führen kann, ist ein größeres Bewusstsein für CD und Einheitlichkeit in der Berichterstattung über Dünndarmbiopsien unter Pathologen erforderlich.
Argüelles-Grande et al. (2011) haben diese Frage untersucht.
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