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Die Fettsäurezusammensetzung in Thrombozytenphospholipiden und in den Plasma-Lipidestern sowie die Konzentrationen der Serumlipoproteinlipide wurden bei 67 gesunden männlichen Probanden bestimmt, um die Beziehungen zwischen Blutlipiden und Thrombozyten zu ermitteln. Es wurde eine positive Korrelation zwischen den Konzentrationen der triglyceridreichen Serumlipoproteinlipide und dem relativen Anteil gesättigter und einfach ungesättigter Fettsäuren im Plasma gefunden. Die Korrelationen waren auch positiv zwischen der Serumhochdichte-Lipoprotein-Cholesterinkonzentration und dem relativen Gehalt an Linolsäure in den Plasma-Cholesterinestern und Phospholipiden. Negative Korrelationen wurden zwischen dem relativen Anteil gesättigter und einfach ungesättigter Fettsäuren in den Plasma-Lipidestern und Linolsäure im Plasma sowie in den Thrombozyten festgestellt. Andererseits gab es positive Korrelationen zwischen Linolsäure in den Plasma-Lipidestern und in den Thrombozytenphospholipiden. Diese Ergebnisse deuten auf einen direkten diätetischen Einfluss auf die Fettsäurezusammensetzung der Thrombozytenphospholipide hin. Die Korrelationen zwischen den Fettsäuren der n-6-Serie in Plasma und Thrombozyten sowie zwischen Plasma und Thrombozyten deuten darauf hin, dass ein hoher Linolsäuregehalt nicht mit einer erhöhten Arachidonsäurekonzentration assoziiert ist. Die Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass der limitierende metabolische Schritt bei der Umwandlung von Linolsäure in Arachidonsäure auf unterschiedlichen Ebenen im Plasma und in den Thrombozyten liegen könnte.
Boberg et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.