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„Antioxidans“ ist ein in der Lebensmittelwissenschaft häufig verwendeter Begriff zur Beschreibung von Verbindungen, die die Lipidperoxidation und andere oxidative Reaktionen blockieren, wodurch die Frische erhalten und die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängert wird. Diätetische Antioxidantien und Antioxidantien-Präparate werden dafür gelobt, reaktive Sauerstoffspezies abzufangen und verschiedene chronische Krankheiten zu verhindern, doch fehlen belastbare Belege für ihre vorteilhaften Wirkungen. Neben den essenziellen antioxidativen Nährstoffen, den Vitaminen E und C, gibt es im menschlichen Körper mehrere hochentwickelte antioxidative und zytoprotektive Enzymsysteme, die wichtiger sind als nicht-nährstoffbasierte Antioxidantien aus der Nahrung. In hohen Konzentrationen könnten viele Antioxidantien als Prooxidantien wirken, den oxidativen Stress erhöhen und Toxizität induzieren.
Yang et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.