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Der Klimawandel und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen können das Wohlbefinden der indigenen Bevölkerung beeinträchtigen, indem sie den Zugang zu Ökosystemdienstleistungen verringern, was wiederum die Übertragung traditionellen Wissens behindert und zu psychischen Problemen führt. Wir verwendeten einen Fragebogen, der auf der Environmental Distress Scale (EDS) und der Connor-Davidson Resilience Scale (CD-RISC-10) basiert, um die Auswirkungen von Umweltveränderungen auf 251 Mitglieder von vier indigenen Gemeinschaften im östlichen kanadischen borealen Wald zu untersuchen. Wir berücksichtigten auch die potenziell mildernden Effekte von soziodemografischen Merkmalen (d.h. Alter, Geschlecht, Elternschaft und Zeit, die im Land verbracht wurde) und Schutzfaktoren (d.h. Gesundheit, Lebensqualität, Resilienz, Leben im Land, Leben in der Gemeinschaft und Unterstützung von Familie und Freunden). Durch den Einsatz von linearer Regression, Modellauswahl und Mehrfachmodell-Inferenz zeigen wir, dass die wahrgenommenen Auswirkungen von Umweltveränderungen mit dem Alter zunahmen, jedoch geringer für Teilnehmer mit höherer Lebensqualität waren. Der Effekt der Resilienz war entgegen den Erwartungen: resiliente Teilnehmer spürten mehr Auswirkungen. Dies könnte daran liegen, dass weniger resiliente Personen aufhörten, ins Land zu gehen, wenn Umweltveränderungen einen bestimmten Schwellenwert überschritten; somit konnten nur die widerstandsfähigsten Teilnehmer von den Auswirkungen akuter Veränderungen berichten. Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um diese Hypothese zu testen.
Fuentes et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.