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RECHTFERTIGUNG: Es wurde gezeigt, dass Lungendendritische Zellen (DCs) bei menschlichen fibrotischen Lungenerkrankungen akkumulieren, aber wenig ist über die Rolle von DCs in der Pathogenese der fibrotischen Lunge bekannt. ZIELE: Die Charakterisierung von Lungendendritischen Zellen in einem in vivo Modell der bleomycininduzierten pulmonalen Fibrose bei Mäusen. METHODEN: Wir charakterisierten die Kinetik und Aktivierung von pulmonalen DCs im Verlauf der bleomycininduzierten Lungenschädigung mittels Durchflusszytometrie an einzelnen Zellsuspensionen aus der Lunge. Wir charakterisierten auch die Lymphozyten, die in der bleomycininduzierten Lunge akkumulieren, sowie die Chemokine, die die Rekrutierung von Immunzellen begünstigen. MESSUNGEN UND HAUPTERGEBNISSE: Wir zeigen zum ersten Mal, dass vermehrt CD11c(+)/Haupthistokompatibilitätskomplexklasse II(+)-DCs, einschließlich CD11b(hi) monocyte-abgeleiteter entzündlicher DCs, während der fibrotischen Phase der Reaktion auf Bleomycin in die Lunge behandelter Tiere infiltrieren. Diese DCs sind reife DCs, die CD40, CD86 und CD83 exprimieren. Sie sind mit einer erhöhten Anzahl von kürzlich aktivierten Gedächtnis-T-Zellen assoziiert, die CD44, CD40L und CD28 exprimieren, was darauf hindeutet, dass vollständig reife DCs und Ag-erfahrene T-Zellen eine effiziente effektorische Immunantwort innerhalb der bleomycininduzierten Lunge antreiben können. Am wichtigsten ist, dass die Inaktivierung von DCs mit VAG539, einem neu beschriebenen Immunmodulator, die Merkmale der bleomycininduzierten Lungenschädigung verringert. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Ergebnisse identifizieren Lungendendritische Zellen als Schlüsselproinflammatorische Zellen, die möglicherweise in der Lage sind, die pulmonale Entzündung und Fibrose im Bleomycin-Modell aufrechtzuerhalten.
Bantsimba-Malanda et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.