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Noroviren (NoVs) sind eine der Hauptursachen für Gastroenteritis weltweit und gelten als die häufigste Ursache für durch Lebensmittel übertragene Krankheiten. Trotz zahlreicher Bemühungen haben routinemäßige Zellkulturen nicht dazu geführt, dass sich NoV replizieren ließ. Dieser Artikel beschreibt Methoden, die versucht wurden, um NoV in vitro in zwei Laboren zu kultivieren. Zellen (A549, AGS, Caco-2, CCD-18, CRFK, CR-PEC, Detroit 551, Detroit 562, FRhK-4, HCT-8, HeLa, HEC, HEp-2, Ht-29, HuTu-80, I-407, IEC-6, IEC-18, Kato-3, L20B, MA104, MDBK, MDCK, RD, TMK, Vero und 293) wurden auf festen oder durchlässigen Oberflächen kultiviert. Die Differenzierung wurde mit Zellkulturzusätzen wie Insulin, DMSO und Buttersäure induziert. In einigen Fällen wurden die Zellen und die NoV-haltigen Stuhlproben mit bioaktiven Verdauungszusätzen behandelt. Die in den Kultivierungsversuchen bewerteten Variablen umfassten die Methode zur Herstellung des Virusinokulums, den Genotyp des Virus, die Bedingungen zur Aufrechterhaltung von Zellmonolagen, Zusätze im Erhaltungsmedium und die Methode zur Inokulation der Zellen. Serial Blindpassage-Studien wurden routinemäßig durchgeführt. Neben der Bewertung von CPE wurde nach Evidenz für die Virusreplikation gesucht, indem immunfluoreszente Assays verwendet wurden, um neu produziertes Viruskapsid-Antigen und RT-PCR-Assays zur Detektion des viralen Genoms nachzuweisen. Obwohl einige infizierte Kulturen bis zu fünf Passagen lang NoV-positiv durch RT-PCR blieben und gelegentlich eine Zelle in einer Monolage Hinweise auf spezifische Immunfluoreszenz zeigte, wurde keine reproduzierbare NoV-induzierte CPE beobachtet, und alle anfänglich positiven RT-PCR-Ergebnisse waren nach weiterer Passage negativ. Die Versuche zur Entwicklung einer Methode zur Kultivierung von NoV waren somit erfolglos.
Duizer et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.