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ZIELSETZUNG: Die Erkennung kognitiver Beeinträchtigungen bei presymptomatischer Alzheimer-Krankheit (AD) und leichtem kognitiven Defizit (MCI) ist herausfordernd, aber wichtig für Behandlungen, die auf die AD-bedingte Neurodegeneration abzielen. Die aktuelle Studie hatte das Ziel, die Nützlichkeit und Leistung intern entwickelter robuster Normen und standardisierter Normen bei der Identifizierung kognitiver Beeinträchtigungen im späten mittleren Alter (Baseline-Altersbereich = 36-68; M = 54) zu untersuchen. METHODEN: Robuste Normen wurden für neuropsychologische Maßnahmen auf der Grundlage longitudinal bestätigter kognitiv normaler (CN) Teilnehmer (n= 476) entwickelt. Siebenhundertneunundsiebzig Teilnehmer, die ein erhöhtes AD-Risiko aufwiesen, wurden basierend auf standardisierten und robusten Normen sowie "Single-Test"- gegenüber "Multi-Test"-Kriterien als psychometrisches MCI (pMCI) oder CN klassifiziert. ERGEBNISSE: Die Prävalenz von pMCI reichte von 3% bis 49%, abhängig von dem verwendeten Klassifizierungsschema. Die als pMCI klassifizierten Personen gemäß den robusten Normen wiesen größere subjektive kognitive Beschwerden, diagnostische Stabilität und milde klinische Symptome bei der Nachuntersuchung auf. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Ergebnisse legen nahe, dass die Identifizierung eines frühen klinisch relevanten kognitiven Rückgangs im späten mittleren Alter mithilfe robuster Normen und Multi-Test-Kriterien umsetzbar ist.
Clark et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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