Key points are not available for this paper at this time.
ZIEL: Ein Nomogramm zu erstellen, das die Wahrscheinlichkeit von Prostatakrebs mithilfe des Prostata-Gesundheitsindexes (PHI) und klinischer Parameter der Patienten vorhersagen kann. Außerdem wurde der optimale Grenzwert des PHI für Prostatakrebs bewertet. MATERIALIEN UND METHODEN: Eine prospektive, multizentrische Studie wurde durchgeführt. Der PHI wurde vor der Biopsie bei Patienten, die aufgrund eines hohen prostataspezifischen Antigens (PSA) eine Prostatabiopsie benötigten, evaluiert. Von 1.010 gescreenten Patienten wurden 626 Patienten mit klinisch verdächtigem Prostatakrebs im Alter von 40 bis 85 Jahren und einem PSA-Wert von 2,5 bis 10 ng/mL analysiert. ERGEBNISSE: Von den 626 Patienten wurden 38,82 % (243/626) und 22,52 % (141/626) mit Prostatakrebs bzw. klinisch signifikantem Prostatakrebs diagnostiziert. In der PSA-Gruppe 2,5 bis 4 ng/mL lagen die Flächen unter den Kurven (AUCs) der Nomogramme für insgesamt Prostatakrebs und klinisch signifikanten Prostatakrebs bei 0,796 (0,727-0,866; p<0,001) und 0,697 (0,598-0,795; p=0,001). In der PSA-Gruppe 4 bis 10 ng/mL lagen die AUCs der Nomogramme für insgesamt Prostatakrebs und klinisch signifikanten Prostatakrebs bei 0,812 (0,783-0,842; p<0,001) und 0,839 (0,810-0,869; p<0,001). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Auch wenn externe Validierungen notwendig sind, könnte ein Nomogramm unter Verwendung des PHI die Vorhersage von Prostatakrebs verbessern und die Notwendigkeit von Prostatabiopsien reduzieren.
Chung et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.