Künstliche Intelligenz (KI) beeinflusst zunehmend die pädagogische Praxis durch Anwendungen wie personalisiertes Lernen, automatisierte Bewertung, Lernanalyse und generative KI-Tools. Diese Entwicklungen haben Debatten über die zukünftige Rolle von Lehrern und das Maß, in dem KI die Bildungsarbeit verändern kann, ausgelöst. Aus der Perspektive der menschlichen–KI-Komplementarität untersucht dieser konzeptionelle Artikel, wie KI das Lehren umgestaltet, indem sie neue Möglichkeiten schafft, erhebliche Herausforderungen einführt und die beruflichen Verantwortlichkeiten von Lehrern erweitert. Die Diskussion hebt das Potenzial von KI hervor, personalisierte Instruktionen, zeitnahe Rückmeldungen, datengestützte Entscheidungsfindung und berufliches Lernen zu unterstützen. Gleichzeitig stellen Bedenken hinsichtlich akademischer Integrität, algorithmischer Voreingenommenheit, Datenschutz und digitaler Ungleichheit weiterhin erhebliche Bildungs- und ethische Herausforderungen dar. Der Artikel argumentiert, dass KI Lehrer wahrscheinlich nicht ersetzen wird, da effektives Lehren von menschlichen Fähigkeiten wie pädagogischem Urteilsvermögen, ethischem Denken, Kreativität und sozial-emotionaler Unterstützung abhängt. Folglich wird von Lehrern zunehmend erwartet, dass sie das Lernen erleichtern, KI-generierte Informationen kritisch bewerten, ethische Anleitung geben und KI-Kompetenz fördern. Der Artikel schlussfolgerte, dass die Zukunft der Bildung von einer produktiven Zusammenarbeit zwischen Lehrern und KI abhängt, anstatt von technologischen Substitutionen.
Baja et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.