Zusammenfassung Dieser Artikel untersucht multisensorisches Hören, ökologische Ansätze und Verkörperung in Videomusik und audiovisueller Performance. Verankert in praxisorientierter Forschung, Autoethnografie und Phänomenologie, erforscht er, wie Interaktionen zwischen Klang, Bild, Körpern und intersubjektiven Begegnungen innerhalb der Triade von Raum, Ort und Umwelt die transmodale Wahrnehmung beeinflussen. Die Studie identifiziert Szenophonie, Affekt und Vorstellungskraft als konstitutive Vektoren der Immersion und hebt die Durchlässigkeit zwischen physischen Orten und virtuellen Umgebungen hervor, in denen sensorische Grenzen verschwinden. Synchresis wird als primärer Mechanismus der audiovisuellen Transmodalität analysiert, während der Prozess der Verleiblichung die Transformation des technischen Dispositivs in einen erlebten Ort erleichtert. Textur wird als grundlegendes kompositorisches Prinzip etabliert, um sensorische Erfahrungen zu organisieren, wobei die Analyse von Nuées (2016) zeigt, wie diese Dynamiken durch perceptuelle Abweichungen und transmodale Texturen in Bewegung wirken. Diese Forschung definiert audiovisuelle Kreation als eine ökologische Praxis, die durch Fluidität, Intersubjektivität und situierte Arten der Raumbegehung geprägt ist.
Myriam Boucher (Thu,) hat diese Frage untersucht.
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