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Proteine der Nukleushülle wurden mit vielfältigen und grundlegenden Zellfunktionen in Verbindung gebracht, darunter die transkriptionelle Regulation. Es ist bekannt, dass die Genexpression im Bereich der nukleären Peripherie durch epigenetische Modifikationen wie Histondeacetylierung und Methylierung unterdrückt wird. Der Mechanismus, durch den Nukleushüllenproteine an solchen Modifikationen beteiligt sind, bleibt jedoch unklar. Wir haben zuvor gezeigt, dass LAP2beta, ein integrales Nukleushüllenprotein mit der chromatinbindenden LEM-Domäne, in der Lage war, die transkriptionelle Aktivität des E2F5-DP3-Heterodimers zu unterdrücken. Hier zeigen wir, dass die repressive Aktivität von LAP2beta allgemeiner ist und verschiedene E2F-Mitglieder sowie andere Transkriptionsfaktoren wie p53 und NF-kappaB umfasst. Außerdem zeigen wir, dass LAP2beta an der Nukleushülle mit HDAC3, einer Klasse-I-Histondeacetylase, interagiert und dass TSA (ein HDAC-Hemmer) die repressive Aktivität von LAP2beta aufhebt. Schließlich zeigen wir, dass LAP2beta in der Lage ist, die Histon-H4-Deacetylierung zu induzieren. Unsere Daten liefern Beweise für die Existenz eines zuvor unbekannten repressiven Komplexes, der aus einem integralen Nuklearmembranprotein und einem Histonmodifikator an der nukleären Peripherie besteht.
Somech et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.