Key points are not available for this paper at this time.
Laut diagnostischen Handbüchern ist Schlaflosigkeit eine Störung, die 24 Stunden dauert und wichtige Aspekte der Tagesfunktion beeinträchtigt. Es gibt jedoch nur wenig veröffentlichte Arbeiten, die die Auswirkungen von Schlaflosigkeit auf wichtige Funktionsbereiche oder die Erfahrung des Lebens mit chronisch gestörtem Schlaf im Alltag beschreiben. Diese Studie rekrutierte 11 Freiwillige mit anhaltender Schlaflosigkeit, um an 1 von 3 Gruppendiskussionen teilzunehmen, die die typischen Tagesfolgen von schlechtem Schlaf und die Auswirkungen auf die Lebensqualität (QoL) untersuchten. Eine Untergruppe (n = 8) wurde ebenfalls gebeten, ein Audio-Tagebuch über 7 Tage zu führen – dabei die Schlafqualität und das anschließende Tagesfunktionieren zu bewerten. Die interpretative phänomenologische Analyse (IPA) der Transkripte ergab 3 übergeordnete Themen: „einfach durchkämpfen“, „isoliert, sich wie ein Außenseiter fühlend“ und „Schlaflosigkeit als Hindernis für das gewünschte Ich“. Die Teilnehmer beschrieben tägliche Schwierigkeiten mit kognitivem, emotionalem und körperlichem Funktionieren; dies hatte die kumulative Wirkung, die Arbeitsleistung und soziale Teilhabe zu verringern sowie Lebensziele zu begrenzen. Die Teilnehmer berichteten auch, sich aufgrund ihrer Störung isoliert zu fühlen; dies wurde durch ein mangelndes Verständnis von anderen und Erfahrungen mit Gesundheitsdienstleistern verstärkt. Wichtige neue Daten wurden zu den proximalen und distalen Auswirkungen von Schlaflosigkeit generiert, die darauf hindeuten, dass chronisch gestörter Schlaf die gesamte Lebensqualität erheblich einschränken kann.
Kyle et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.