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Mehrere Studien haben berichtet, dass die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS), eine nicht-invasive Methode der Neuromodulation, einige Aspekte des Arbeitsgedächtnisses bei gesunden Probanden und Patienten mit Parkinson-Krankheit verbessert. Ziel dieser Studie war es, die Auswirkungen von anodaler tDCS auf das Wiedererkennungsgedächtnis, Arbeitsgedächtnis und selektive Aufmerksamkeit bei Alzheimer-Krankheit (AD) zu untersuchen. Zehn Patienten mit der Diagnose AD erhielten drei Sitzungen anodaler tDCS (linker dorsolateraler präfrontaler Kortex, linker temporaler Kortex und Schein-Stimulation) mit einer Intensität von 2 mA für 30 Minuten. Die Sitzungen wurden an verschiedenen Tagen in randomisierter Reihenfolge durchgeführt. Während der Stimulation wurden die folgenden Tests bewertet: Stroop, Digit Span und eine visuelle Wiedererkennungsgedächtnisaufgabe (VRM). Die Ergebnisse zeigten einen signifikanten Effekt der Stimulationsbedingung auf das VRM (p = 0.0085), und die Post-hoc-Analyse zeigte eine Verbesserung nach temporaler (p = 0.01) und präfrontaler (p = 0.01) tDCS im Vergleich zur Schein-Stimulation. Es gab keine signifikanten Veränderungen in der Aufmerksamkeit, wie sie durch die Stroop-Aufgabe angezeigt wurden. Soweit bekannt, ist dies die erste Studie, die zeigt, dass tDCS einen Bestandteil des Wiedererkennungsgedächtnisses verbessern kann. Die potenziellen Wirkmechanismen und die Implikationen dieser Ergebnisse werden diskutiert.
Boggio et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.