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Eine abweichende topologische Organisation von Netzwerken im gesamten Gehirn wurde in Studien zu Patienten mit majorer depressiver Störung (MDD) inkonsistent berichtet, was auf begrenzte Stichprobengrößen zurückzuführen ist. Um dieses Problem anzugehen, nutzten wir eine Big-Data-Stichprobe von MDD-Patienten aus dem REST-meta-MDD Projekt, einschließlich 821 MDD-Patienten und 765 normalen Kontrollen (NCs) von 16 Standorten. Mit dem Dosenbach 160 Knotenatlas untersuchten wir die funktionalen Netzwerke des gesamten Gehirns und extrahierten topologische Merkmale (z. B. globale und lokale Effizienz, Knoteneffizienz und Grad) mit graphentheoretischen Methoden. Lineare gemischte Effektmodelle wurden für Gruppenvergleiche verwendet, um die Variabilität der Standorte zu kontrollieren; die Robustheit der Ergebnisse wurde bestätigt (z. B. wurden mehrere topologische Parameter, unterschiedliche Knotendefinitionen und mehrere Strategien zur Kontrolle der Kopfbewegung angewendet). Wir fanden eine verringerte globale und lokale Effizienz bei Patienten mit MDD im Vergleich zu NCs. Auf der Knotenebene waren Patienten mit MDD durch verringerte Knotengrade im somatomotorischen Netzwerk (SMN), dorsalem Aufmerksamkeitsnetzwerk (DAN) und visuellen Netzwerk (VN) sowie verringerte Knoteneffizienz im Standardmodusnetzwerk (DMN), SMN, DAN und VN charakterisiert. Diese topologischen Unterschiede wurden hauptsächlich von wiederkehrenden MDD-Patienten getrieben, nicht von Patienten mit ersten Episoden, die medikamenten-naiv (FEDN) waren. In dieser hochgradig leistungsfähigen Multizentrenstudie beobachteten wir eine gestörte topologische Architektur der funktionalen Gehirnnetzwerke bei MDD, was sowohl lokal als auch global auf eine verringerte Effizienz in den Gehirnnetzwerken hindeutet.
Yang et al. (Donnerstag) haben diese Frage untersucht.