Epitheliale Rückbildung (ER) ist eine seltene, aber gefürchtete Komplikation der intraokularen Chirurgie oder Trauma und ist gekennzeichnet durch die intraokulare Migration oder Besiedelung von Epithelzellen von der Augenoberfläche, manchmal mit gleichzeitiger intraokularer Proliferation von fibrovasculärem Gewebe. Aufgrund ihrer hinterhältigen Entwicklung kann sie dem Augenarzt diagnostische Schwierigkeiten bereiten; zudem stellt ihr unaufhörlicher Fortschritt eine große therapeutische Herausforderung dar, mit generell schlechter visueller Prognose. In diesem Artikel beschreiben wir den Fall eines 68-jährigen Mannes, der nach komplizierter Kataraktoperation eine gemischte ER und fibröses Eindringen (FI) entwickelte. Sein klinisches Bild wurde zunächst fälschlicherweise als bösartiger Glaukom diagnostiziert und behandelt, mit nur kurzer Besserung. Die chirurgische Entfernung eines pathologischen intraokularen Gewebeproben gefolgt von deren zytologischer Analyse bestätigte die Diagnose. Aufgrund des hartnäckig hohen intraokularen Drucks (IOD) und persistierenden Hornhautödems führten wir die Implantation eines Glaukom-Shunts und anschließend eine vollschichtige Hornhauttransplantation durch. Achtzehn Monate nach der Keratoplastik geht es dem Patienten gut, mit einer vernünftigen Sehschärfe von 20/30, einem klaren Hornhauttransplantat und ohne Anzeichen eines Rückfalls der Rückbildung. Dieser Fall veranschaulicht die diagnostischen und therapeutischen Herausforderungen, die die ER mit sich bringt, aber auch die Bedeutung ihres interdisziplinären Managements, um das bestmögliche visuelle Ergebnis für den Patienten zu erreichen.
Mandalos et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: