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Psychiatrische elektrozeutische Interventionen (PEIs) zeigen vielversprechende Ansätze zur Behandlung von Depressionen, aber nur wenige Studien haben die Ansichten der Interessengruppen dazu untersucht. Anhand von Interviewdaten und Umfragedaten, die die Ansichten von Psychiatern, Patienten, Pflegekräften und der allgemeinen Öffentlichkeit analysierten, wurde eine konzeptionelle Karte erstellt, um die Ansichten der Interessengruppen zu vier PEIs darzustellen: Elektrokrampftherapie (ECT), repetitive transkranielle Magnetstimulation (TMS), tiefe Hirnstimulation (DBS) und adaptive Gehirnimplantate (ABIs). Stigma trat als zentrales Thema auf, das verschiedene Ansichten verbindet und zeigt, dass es ein wesentlicher Faktor für die Akzeptanz und Nutzung von PEIs ist. Stigma discouragiert nicht nur die Inanspruchnahme von psychischen Gesundheitsdiensten bei Depressionen, sondern hemmt auch die Akzeptanz von PEIs. Die Auseinandersetzung mit den weit verbreiteten und komplexen Auswirkungen von Stigma zeigt die Notwendigkeit, die gesellschaftlichen Einstellungen gegenüber psychischen Erkrankungen und deren Behandlungen zu ändern sowie Unterstützung für Patienten bereitzustellen, die von diesen Interventionen profitieren könnten. Die Karte demonstriert auch den Wert der konzeptionellen Kartierung zur Antizipation und Minderung ethischer Überlegungen bei der Entwicklung und Nutzung von PEIs.
Chen et al. (Mi.) haben diese Frage untersucht.