Die Moderne tritt als eine Ära auf, in der die Korrelation zwischen Intelligenz und technischer Meisterschaft zur zentralen Achse der sozialen und kulturellen Entwicklung wird. Diese beiden Konzepte fungieren als das Leitmotiv der modernen Zeit und prägen die Art und Weise, wie Menschen sich selbst und die Welt verstehen. Ausgehend von Hannah Arendts Analyse im Human Condition untersucht dieser Artikel, wie die technische Rationalität die philosophische Tradition und die Grundlagen des wissenschaftlichen Denkens transformiert hat. Die Beziehung zwischen Beobachtung und Gedanken erfährt eine tiefgreifende Neukonfiguration, die zur Neugestaltung eines "neuen Menschen" beiträgt. Paradoxerweise wird die Introspektion zu einer zentralen Quelle der Bedeutung und vermittelt die Spannung zwischen Gedanken und Handlungen, Intelligenz und Meisterschaft. Das Prinzip des Nutzens, ein Pfeiler der utilitaristischen Philosophie, spielt eine doppelte Rolle: Es treibt den technischen Fortschritt voran und zeigt gleichzeitig die Grenzen des modernen Denkens auf. Dieser Artikel klärt die internen Spannungen der Moderne und zeigt, wie die moderne Zeit letztendlich ihre eigenen grundlegenden Ansprüche widerlegt.
Albano Likaj (Mon,) hat diese Frage untersucht.