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Zusammenfassung Frühere Forschungen zu Fusions- und Übernahme (M&As) sowie zu Erfindungsergebnissen haben den Einfluss von zwei Arten von Wissensunterschieden nicht systematisch untersucht. Wissensverwandtschaft wurde typischerweise mit Wissensähnlichkeit gleichgesetzt, während der separate Einfluss der Wissenskomplementarität übersehen wurde. Ebenso haben Studien, die die Innovationsauswirkungen von M&As untersuchen, typischerweise die Rolle des technologischen Wissens betont und den Einfluss des wissenschaftlichen Wissens vernachlässigt. Wir entwickeln ein Modell zur Verwandtschaft und zur Erfindungsleistung von Hochtechnologie-M&As, das die Ähnlichkeit und Komplementarität von Wissenschaft und Technologie als wichtige Treiber von Erfindungen berücksichtigt. Wir testen das Modell anhand einer Stichprobe von M&As aus den Branchen Pharma, Chemie und Elektronik sowie einer detaillierten Messung der Wissensverwandtschaft, die zwischen wissenschaftlicher und technologischer Verwandtschaft unterscheidet. Wir stellen fest, dass komplementäres wissenschaftliches Wissen und komplementäres technologisches Wissen beide zur Erfindungsleistung nach der Fusion beitragen, indem sie qualitativ hochwertige und neuere Erfindungen anregen. Dies deutet darauf hin, dass Hochtechnologiefirmen, die Übernahmen anstreben, nach Unternehmen suchen sollten, die wissenschaftliches und technologisches Wissen besitzen, das komplementär zu ihrem eigenen ist. Unsere Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass Ähnlichkeiten im Wissen inkrementelle Erneuerung erleichtern, während Komplementaritäten diskontinuierliche strategische Transformationen wahrscheinlicher machen würden, und dass die Forschung zur absorptiven Kapazität erweitert werden sollte, um Komplementaritäten sowie Ähnlichkeiten zu berücksichtigen. Copyright © 2010 John Wiley & Sons, Ltd.
Makri et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.