Die onkolytische Virotherapie bietet einen vielversprechenden Ansatz für die Behandlung solider Tumoren, doch sind Einzelmittelansätze häufig durch unzureichende Tumorlysis und inadäquate Immunaktivierung limitiert. Hier berichten wir, dass die kombinierte Therapie mit zwei rekombinanten Varianten des onkolytischen Vaccinia-Virus, bewaffnet mit entweder Herpes-simplex-Virus-Thymidinkinase (VV-HSVtk) oder der Alpha-Subeinheit des Interleukin-15-Rezeptors (VV-mIL15Rα), zu einer erhöhten Zytotoxizität und Immunstimulation in einem murinen Mammakarzinom-Modell (4T1) führt. In vitro zeigte VV-HSVtk eine dosisabhängige Zytotoxizität, die durch Ganciclovir (GCV) durch HSVtk-vermittelte Phosphorylierung in ein zytotoxisches Nukleosidanalogon erheblich verstärkt wurde, und die Co-Kultur von mit VV-infizierten Tumorzellen mit Spender-abgeleiteten NK-Zellen erhöhte die onkolytische Effizienz weiter. In vivo führte die kombinierte Behandlung mit VV-HSVtk, VV-mIL15Rα und GCV zu einer signifikanten Tumorrückbildung und verlängerter Überlebensdauer im Vergleich zu den Monotherapie-Kontrollen bei 4T1-syngenen Mäusen. Histologische Untersuchungen zeigten eine erhöhte lymphozytäre Infiltration an Tumorstellen und das Fehlen von hepatischer oder splenischer Toxizität. Insgesamt deuten diese Daten darauf hin, dass die Integration direkte virale Zytotoxizität, HSVtk/GCV-vermittelte Suizidgen-Therapie und IL-15-Weg-zielgerichtete Immunmodulation innerhalb einer onkolytischen Vaccinia-Plattform die antitumorale Wirksamkeit in einem strengen Brustkrebsmodell verbessern kann.
Alekseeva et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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