Marktbasierte Instrumente der Energiegovernance werden weltweit zunehmend als kritische Strategie zur Minderung von Kohlenstoffemissionen eingesetzt. Ihr Potenzial, Rückfall-Effekte auszulösen, bleibt jedoch umstritten. Dieses Papier etabliert einen kohlenstoffrückfallindex (CRI) auf Stadt-ebene und nutzt Chinas Politik des Handels mit Energieverbrauchserlaubnissen (ECPTP) als natürliches Experiment, um dessen kausale Wirkung auf die Rückfallgröße zu identifizieren. Unsere Ergebnisse zeigen: (1) Der ECPTP hebt die städtischen Kohlenstoffrückfallniveaus um 21,19 % an und verdeutlicht die inhärenten Spannungen zwischen Effizienzvorgaben und Emissionsminderung. (2) Dieser Rückfalleffekt wird in südlichen Städten, ressourcenreichen Regionen und Metropolen verstärkt. (3) Compliance-Druck, der aus dem kurzfristigen Bewertungsrahmen des ECPTP resultiert, unterdrückt die Beständigkeit grüner Innovationen und verstärkt das Festhalten an kohlenstoffintensiven Sektoren, wodurch Kohlenstoffrückfälle gemeinsam verschärft werden. Chinas Erfahrungen, wie in diesem Papier diskutiert, bieten wertvolle und übertragbare Lehren für andere aufstrebende Volkswirtschaften, die Energiemarkt-Quoten unter Kohlenstoffbeschränkungen entwerfen.
Liang et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.