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HINTERGRUND: Adipositas im Kindesalter ist mit einer Vielzahl von Komplikationen verbunden, die im Erwachsenenalter offenbar werden. Aufgrund der ernsthaften Nebenwirkungen dieser Morbiditäten ist eine frühzeitige Intervention unerlässlich. Die laparoskopische Schlauchmagenoperation (SG) ist ein sicheres und effektives Verfahren zur Behandlung von Adipositas, jedoch fehlen in der Literatur langzeit Daten zu ihrem Einsatz bei Jugendlichen. METHODEN: Es wurde eine retrospektive Analyse aller Patienten durchgeführt, die sich im Alter von 12 bis 21 Jahren einer SG an einem öffentlichen Krankenhaus in Kuwait unterzogen. Daten zu ihrem Gewicht und Begleiterkrankungen wurden gesammelt und analysiert. ERGEBNISSE: 164 jugendliche Patienten mit einem Durchschnittsalter von 19 Jahren unterzogen sich einer SG. 71 % der Patienten waren weiblich, während das Durchschnittsgewicht bei der Operation 128,6 kg betrug, was einem BMI von 47,8 kg/m² entspricht. 32 % der Patienten hatten einen Anfangs-BMI von über 50, während 6,7 % einen BMI über 60 hatten. Der höchste Gewichtsverlust wurde 18 Monate nach der Operation erzielt, was einem EWL von 82,66 % entspricht. Bei der langfristigen Nachverfolgung wurde der Gewichtsverlust über die 13 Jahre nach der Operation aufrechterhalten. Die obstruktive Schlafapnoe verschwand bei 75 % der Patienten, während die Hypertonie bei 2 Patienten, bei denen sie vor der Operation diagnostiziert wurde, bestehen blieb. 21 Patienten entwickelten 5,7 Jahre nach der Operation eine gastroösophageale Refluxkrankheit, während 20 Patienten 4,4 Jahre nach der Operation wegen Gallensteinen behandelt wurden. SCHLUSSFOLGERUNG: Es ist von großer Bedeutung, Adipositas im Kindesalter zu bekämpfen, bevor später im Leben Komplikationen auftreten. Bariatrische Chirurgie, insbesondere SG, hat sich als effektives und sicheres Mittel zur Gewichtsreduktion erwiesen, mit einer nachhaltigen langfristigen Gewichtserhaltung und der Auflösung früherer Begleiterkrankungen.
Sabah et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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