Dieser Artikel beschäftigt sich damit, wie das Leben in Armut die Möglichkeit der Menschen beeinflusst, durch die Nutzung der Medien Staatsbürgerschaft auszuüben. Genauer untersucht er die unterschiedlichen Vorbedingungen für die vermittelten öffentlichen Verbindungen armer Bürger. Während empirische Studien in diesem Bereich insgesamt rar sind, haben konzeptionelle Ansätze ein begrenztes Verständnis für die facettenreiche Natur der durch Armut induzierten Trennung und deren Verankerung im Alltag. In diesem Artikel wird zunächst der multidimensionale Rahmen der Medienarmut entwickelt, der postuliert, dass Trennung als Ergebnis von drei Schlüsselvorbedingungsdimensionen verstanden werden kann: alltägliche Lebensbedingungen, Zugang und Ressourcen. Zweitens wird dieser Rahmen in der Analyse wiederholter Interviews mit 41 armutsbetroffenen Bürgern in Norwegen angewendet, um zu beleuchten, wie die Möglichkeiten für öffentliche Verbindungen durch das Leben in Armut vor- und eingeschränkt werden. Auf diese Weise fördert dieser Artikel konzeptionelle Ansätze zur Untersuchung der Mediennutzung in Entbehrungskontexten und bietet neues empirisches Wissen über eine kritische demografische Gruppe, die zuvor selten untersucht wurde.
Torgeir Uberg Nærland (Sun,) untersuchte diese Frage.
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