Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Förderagenturen und Forschungszeitschriften verlangen zunehmend von Forschern, dass sie ihre Daten in öffentlichen Repositories teilen. Trotz dieser Anforderungen behalten Forscher weiterhin Daten zurück, verweigern den Austausch und hinterlegen Daten ohne Annotation. Wir führten eine Meta-Synthese durch, um die Ansichten, Perspektiven und Erfahrungen akademischer Forscher zum Datenaustausch und zur Wiederverwendung von Forschungsdaten zu untersuchen. METHODEN: Wir suchten in der veröffentlichten und unveröffentlichten Literatur nach Studien über den Datenaustausch durch Forscher an akademischen Institutionen. Zwei unabhängige Gutachter sichteten Zitationen und Abstracts, dann Volltextartikel. Die Datenabstraktion wurde unabhängig von zwei Ermittlern durchgeführt. Die abstrahierten Daten wurden gelesen und erneut gelesen, um Codes zu generieren. Schlüsselkonzepte wurden identifiziert und die thematische Analyse wurde für die Datensynthese verwendet. ERGEBNISSE: Wir überprüften 2005 Datensätze und schlossen 45 Studien sowie 3 Begleitberichte ein. Die Studien wurden zwischen 2003 und 2018 veröffentlicht und die meisten wurden in Nordamerika (60%) oder Europa (17%) durchgeführt. Die vier wichtigsten Themen, die auftauchten, waren Datenintegrität, verantwortungsvolle Forschungspraxis, Machbarkeit des Datenaustauschs und Wert des Datenaustauschs. Forschern fehlen Zeit, Ressourcen und Fähigkeiten, um ihre Daten effektiv in öffentlichen Repositories zu teilen. Die Datenqualität wird dadurch beeinflusst, ebenso wie subjektive Entscheidungen darüber, was als wertvoll fürs Teilen gilt. Defizite in der Infrastruktur behindern ebenfalls die Verfügbarkeit von Forschungsdaten. Es fehlen Anreize zum Datenaustausch. FAZIT: Forschern fehlen die Fähigkeiten, Daten auf eine effiziente und effektive Weise auszutauschen. Eine verbesserte Infrastrukturunterstützung würde es ihnen ermöglichen, Daten schnell und nahtlos zur Verfügung zu stellen. Mangelnde Anreize für den Austausch von Forschungsdaten in Bezug auf akademische Berufung, Beförderung, Anerkennung und Belohnungen müssen angesprochen werden.
Perrier et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.