Key points are not available for this paper at this time.
Frauen entwickeln bestimmte Autoimmunerkrankungen häufiger als Männer. Es wurde die Hypothese aufgestellt, dass dies mit der Entwicklung robusterer T-Helferzell (Th)1-Antworten bei Frauen zusammenhängen könnte. Um zu testen, ob Frauen eine Th1-Neigung aufweisen, isolierten wir naive Cluster von Differenzierungs-(CD)4(+) T-Zellen aus dem peripheren Blut gesunder Frauen und Männer und maßen die Proliferation und Zyto-kineproduktion dieser Zellen als Reaktion auf submaximale Mengen an anti-CD3 und anti-CD28. Wir beobachteten, dass CD4(+) T-Zellen von Frauen höhere IFNγ-Spiegel produzierten und zudem eine stärkere Proliferation zeigten als männliche CD4(+) T-Zellen. Interessanterweise zeigten männliche CD4(+) T-Zellen stattdessen eine Neigung zur IL-17A-Produktion. Diese Geschlechterdichotomie in der Th-Zyto-kineproduktion war sogar noch ausgeprägter bei der Swiss/Jackson Laboratory (SJL) Maus. Studien an Mäusen und Menschen deuteten darauf hin, dass der sexuelle Dimorphismus in der Th1- und Th17-Zyto-kineproduktion vom Androgenstatus und der T-Zell-Expression des peroxisom-Proliferator-aktivierten Rezeptors (PPAR)α und PPARγ abhängt. Androgene erhöhten die PPARα- und verringerten die PPARγ-Expression von menschlichen CD4(+) T-Zellen. Der PPARα siRNA-vermittelte Knockdown führte dazu, dass die IFNγ-Produktion männlicher CD4(+) T-Zellen erhöht wurde, während die Transfektion von CD4(+) T-Zellen mit PPARγ siRNAs die IL-17A-Produktion ausschließlich bei weiblichen T-Zellen erhöhte. Zusammen deuten unsere Beobachtungen darauf hin, dass menschliche T-Zellen einen Geschlechtsunterschied in der Produktion von IFNγ und IL-17A aufweisen, der durch die Expressionen von PPARα und PPARγ beeinflusst werden könnte.
Zhang et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.