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Familienmitglieder spielen weiterhin eine herausragende Rolle bei den Spendenentscheidungen zum Zeitpunkt des Todes. Diese Studie untersuchte den relativen Einfluss von Faktoren der Spender und der nächsten Angehörigen, Eigenschaften des Anforderers, Kommunikationsprozesse und die Zufriedenheit mit dem Gesundheitsteam auf die Spendenentscheidung. Die Daten wurden durch strukturierte Telefoninterviews mit 285 nächsten Angehörigen von spendequalifizierten Verstorbenen gesammelt, die von Koordinatoren einer Organbeschaffungsorganisation (OPO) im Südosten der USA von Juli 2001 bis Februar 2004 angesprochen wurden. Univariate und multivariate Analysen zeigten, dass mehrere Variablen mit der Spendenentscheidung assoziiert waren. Anschließende logistische Regressionsanalysen ergaben, dass eine Spende wahrscheinlicher war, wenn der Verstorbene jünger, weiß (OR = 3,20, CI = 1,3, 5,7) war und seine Spendeabsichten bekannt gemacht hatte (OR = 4,35, CI = 2,6, 7,3), und wenn die nächsten Angehörigen positivere Überzeugungen zur Organspende hatten (OR = 8,72, CI = 5,2, 14,7), von einem OPO-Koordinator bezüglich der Spende angesprochen wurden (OR = 3,74, CI = 2,2, 6,4), den Anforderer als sensibel für ihre Bedürfnisse wahrnahmen (OR = 2,70, CI = 1,6, 4,5) und den Zeitpunkt der Anfrage als optimal empfanden (OR = 6,63, CI = 3,6, 12,1) (Gesamtregressionsmodell, Chi-Quadrat = 133,2, p < 0,001, 92,7% der Fälle korrekt vorhergesagt). Die Ergebnisse heben die Notwendigkeit von fortgesetzten Bemühungen zur öffentlichen Aufklärung hervor, um positive Überzeugungen zur Organspende zu maximieren, Spendenentscheidungen zu teilen und zu dokumentieren sowie die Kommunikationsprozesse zwischen dem OPO-Personal, dem Krankenhauspersonal und den potenziellen Spenderfamilien zu verbessern.
Rodrigue et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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