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Diese Studie präsentiert Beweise für die Mikroplastikkontamination in zwei ansässigen Arten von Brachyurenkrabben aus der Thames-Mündung: der einheimischen Küstenkrabbe, Carcinus maenas (Linneaus, 1758) und der invasiven chinesischen Mittenkrabbe, Eriocheir sinensis (H. Milne Edwards, 1853). Die Kiemen, der Magenmahlwerk und der Darm von 94 C. maenas und 41 E. sinensis wurden untersucht. Krabben wurden periodisch (ca. alle drei Monate) zwischen Dezember 2018 und Oktober 2019 gesammelt. Insgesamt wurden 874 Plastikelemente geborgen, die eine Länge von 34 μm bis 34 mm aufwiesen. Insgesamt enthielten 71,3 % und 100 % von C. maenas und E. sinensis jeweils mindestens einen Gegenstand (Faser, Folie, Fragment oder Faserknäuel) in der Kiemenkammer, im Magenmahlwerk oder im Magen-Darm-Trakt. Die häufigsten Gegenstände waren Fasern (78,5 %), die in einigen Fällen, insbesondere im Magenmahlwerk, zu Knäueln aggregiert waren (7,8 %). Fast alle E. sinensis enthielten Faserknäuel (95,1 %), während relativ wenige C. maenas ähnliche Knäuel enthielten (10,6 %).
McGoran et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.