Die Tests für kardiale natriuretische Hormone liefern wertvolle diagnostische Informationen bei Herzinsuffizienz, aber ihre Werte müssen zusammen mit hämodynamischen und neuroendokrinen Faktoren interpretiert werden.
Überblick
In klinischen Laboren wurden kürzlich mehrere spezifische und empfindliche Marker für Myokardschäden sowie diagnostische Tests zur Beurteilung und Stratifikation des kardiovaskulären Risikos eingeführt. Bis vor wenigen Jahren gab es jedoch keine Labortests zur Diagnose, Stratifikation und Nachverfolgung von Patienten mit Herzinsuffizienz. Der Test für kardiale natriuretische Hormone (CNH) schließt diese Lücke. Herzinsuffizienz ist nicht nur der häufigste "letzte gemeinsame Weg" bei kardiovaskulären Erkrankungen, sondern auch die häufigste primäre Entlassungsdiagnose im Krankenhaus sowie die häufigste Todesursache bei Patienten über 50 Jahren in westlichen Ländern; daher könnte der CNH-Test zunehmend an Bedeutung in der klinischen Kardiologie gewinnen. Es wäre jedoch falsch, den CNH-Test nur als allgemeinen und funktionalen Indikator für strukturelle Herzerkrankungen zu betrachten, ohne zu berücksichtigen, dass atriales natriuretisches Peptid (ANP) und brain natriuretic peptide (BNP) potente Hormone sind. Dies könnte zu einer Unterschätzung der physiologischen Rolle führen, die sie sowohl bei gesunden Probanden als auch bei Patienten mit Herzinsuffizienz spielen. Tatsächlich sollten die zirkulierenden Spiegel von CNH immer im Hinblick auf hämodynamische Faktoren und Myokardfunktion sowie ihre Beziehung zum kontra-regulatorischen neuroendokrinen System (einschließlich Renin-Angiotensin-Aldosteron-System, sympathisches System, Endotheline, Zytokine und Vasopressin) sowie zu anderen Hormonen (wie Sexualsteroid-Hormonen, Schilddrüsenhormonen und Glukokortikoiden) interpretiert werden.
Aldo Clerico (Sat,) führte einen Überblick über Herzinsuffizienz durch. Der Test für kardiale natriuretische Hormone (CNH) wurde bewertet. Die Tests für kardiale natriuretische Hormone liefern wertvolle diagnostische Informationen bei Herzinsuffizienz, aber ihre Werte müssen zusammen mit hämodynamischen und neuroendokrinen Faktoren interpretiert werden.
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