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HINTERGRUND: Die Debatte über angemessene und ethisch akzeptable Entscheidungen am Lebensende ist im Gange, zu welcher auch die Diskussion über die Legalisierung des freiwillig unterstützten Sterbens gehört. Angesichts der Rolle von Gesundheitsfachleuten in der Betreuung von Patienten am Lebensende kann ihre Haltung zur Assistenz einer Person beim Sterben Auswirkungen auf die Entwicklung und Umsetzung von Richtlinien in Jurisdiktionen haben, in denen Gesetzesänderungen in Betracht gezogen werden. ZIEL: Die Einstellungen von Fachleuten der Palliativversorgung gegenüber freiwillig unterstützt Sterben 6 Monate vor der Abstimmung über die Legalisierung zu erkunden. DESIGN: Qualitative Studie unter Verwendung von Textdaten, die durch halbstrukturierte Interviews gesammelt wurden. Es wurde eine gezielte Stichprobenstrategie verwendet, um eine breite Vertretung von Perspektiven zu erhalten. Die audioaufgezeichneten Interviews wurden wörtlich transkribiert und qualitativen beschreibenden Analyse Techniken unterzogen. TEILNEHMER: Insgesamt 16 Gesundheitsfachleute mit Erfahrung in der Betreuung von Menschen mit lebensbegrenzenden Krankheiten. ERGEBNISSE: Die Teilnehmer berichteten von zwei übergreifenden Positionen, die auf unterschiedlichen moralischen Philosophien basieren, mit überzeugenden Argumenten sowohl für als auch gegen die Legalisierung des freiwillig unterstützten Sterbens. Eine dritte und gemeinsame Argumentationslinie entstand aus Bereichen gemeinsamer Besorgnis und Unsicherheit über die praktischen Konsequenzen der Einführung des freiwillig unterstützten Sterbens. Trotz der offensichtlichen Meinungsvielfalt plädierten alle Teilnehmer für mehr öffentliche Aufklärung und Finanzierung von Palliativdiensten, um eine qualitativ hochwertige Pflege gerecht und weitreichend verfügbar zu machen. SCHLUSSFOLGERUNG: Unter Experten besteht eine gemeinsame Hingabe zur Verringerung des Leidens und zur Erleichterung guter Sterbeerfahrungen, trotz ihrer unterschiedlichen Ansichten über das freiwillig unterstützte Sterben. Eine kontinuierliche Einbindung der Interessengruppen ist erforderlich, um eine praktische Lösung im Interesse der Entwicklung von Gesundheitspolitik für die beste Patientenversorgung zu finden.
Blaschke et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.