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Zusammenfassung Hintergrund Entzündliche Osteolyse ist das klinische Merkmal der peri-implantären Entzündung. Die Morphologie des verbleibenden peri-implantären Knochens und der Grad der Osseointegration sind jedoch unbekannt. Unser Ziel war es, fortgeschrittene peri-implantäre Knochendefekte beim Menschen zu charakterisieren. Methoden Vier Patienten (3 Frauen und 1 Mann) wurden mit peri-implantärer Entzündung diagnostiziert. Insgesamt wurden 5 Implantate mit mechanisch bearbeiteten Oberflächen und einer durchschnittlichen Belastungsdauer von 12 ± 6 Jahren aufgrund fortgeschrittener Knochenverluste entfernt. Die Defektgröße, die peri-implantäre Knochendichte (Knochenbereich pro Gewebearea in Prozent), der Kontakt zwischen Knochen und Implantat (%) sowie die Anzahl der gefüllten und leeren Osteozyten-Lakunen wurden basierend auf nicht entkalkten histologischen Proben berechnet. Ergebnisse Die Defektgröße betrug im Durchschnitt 4,2 mm (95% CI 0,8–3,4). Der verbleibende peri-implantäre Knochen zeigte eine hohe Dichte von 85,5 % (95% CI 79,1–91,3) und bedeckte insgesamt 74 % (95% CI 70,5–77,5) der Implantatoberfläche. Die Dichte gefüllter und leerer Osteozyten-Lakunen betrug im Durchschnitt 191 und 165/mm² (95% CI 132–251; 103–225). Die Histologie zeigte zudem Anzeichen eines fortschreitenden Knochenaufbaus und -abbaus. Schlussfolgerung Es gibt Anzeichen, die darauf hindeuten, dass, sobald der ursprüngliche kortikale Knochen aufgrund peri-implantärer Entzündung verloren geht, der verbleibende apikale trabekuläre Knochen verstärkt und in kortikalen Knochen umgewandelt werden könnte, der die funktionale Last übernehmen könnte.
Galárraga-Vinueza et al. (Mittw,) untersuchten diese Frage.
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