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Zusammenfassung Das Verständnis des Zustands von Fischbeständen ist ein entscheidender Schritt zur Gewährleistung der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit mariner Ökosysteme. Für mindestens die Hälfte des weltweiten Fangs und die überwiegende Mehrheit der weltweiten Fischereien fehlen jedoch formelle Bestandsbewertungen, was größtenteils auf einen Mangel an ausreichenden Daten zurückzuführen ist. Fangdaten, womit im weiteren Sinne alle Fangaufzeichnungen gemeint sind – unabhängig davon, ob sie Rückwürfe einschließen oder nicht –, sind die einzige Art von Fischereidaten, die für eine Vielzahl von Fischereien auf globaler Ebene verfügbar sind. Dies hat zu einer langen Liste sogenannter „Catch-only“-Modelle geführt, die darauf abzielen, Aspekte des Bestandsstatus primär auf der Grundlage von Merkmalen der Fanghistorie einer Fischerei zu schätzen. In diesem Beitrag überprüfen wir die Geschichte, Leistungsfähigkeit und das Potenzial von „Catch-only“-Modellen zur Schätzung des Bestandsbiomassestatus. Während einzelne Catch-only-Modelle häufig über eine gute Leistung berichten, haben wiederholte Bemühungen zur Untersuchung der Leistungsfähigkeit dieser Modelle durchweg gezeigt, dass sie unpräzise und verzerrt sind, wenn sie auf neue Fischereien mit begrenzter Datenlage angewendet werden. Wir zeigen, dass ein wesentlicher Grund hierfür der einfache Mangel an Informationen über den Bestandsstatus ist, die allein im Verlauf einer Fanghistorie enthalten sind. Die standardmäßige Verwendung („Off-the-shelf“-Nutzung) von Catch-only-Modellen kann zu mangelhaften und verzerrten Schätzungen des Bestandsstatus führen und möglicherweise Bemühungen um ein effektives Management behindern.
Ovando et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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