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Hintergrund: Kindesmisshandlung ist weltweit zu einem ernsthaften Gesundheits- und Sozialproblem geworden. Dennoch sind die Kenntnisse über den Status der Kindesmisshandlung in Westchina begrenzt. Ziel: Ziel dieser Studie war es, den Status der Kindesmisshandlung in Westchina und deren Beziehung zur psychischen Gesundheit zu untersuchen. Teilnehmer und Setting: Die vorliegende Studie bewertete die Kindesmisshandlung in einer Stichprobe von 1511 Kindern (Mage = 11,48 Jahre) aus Westchina. Methoden: Die Teilnehmer füllten Fragebögen aus, die entwickelt wurden, um demografische Informationen zu sammeln und ihre Erfahrungen mit Misshandlungen sowie Symptome von Depressionen und Angstzuständen zu bewerten. Ergebnisse: Insgesamt erlitten 12,3 %, 14,0 %, 1,3 % und 28,1 % der Kinder körperliche Misshandlung, emotionale Misshandlung, sexuelle Misshandlung und Vernachlässigung, während 186 Kinder (12,3 %) mehrere Arten von Misshandlungen erlebten. Jungen waren in den meisten Fällen eher von Misshandlungen betroffen als Mädchen. Körperliche Misshandlung, emotionale Misshandlung, sexuelle Misshandlung und Vernachlässigung hatten unterschiedliche Auswirkungen auf die Depressionssymptome. Körperliche Misshandlung, emotionale Misshandlung und Vernachlässigung, aber nicht sexuelle Misshandlung, hatten unterschiedliche Auswirkungen auf die Angstsymptome. Schlussfolgerungen: Die Kinder, die Misshandlungen erlitten, hatten höhere Werte an depressiven und angstsymptomen. Bevölkerungsbasierte Präventions- und Bildungsprogramme sollten die schwerwiegenden negativen Auswirkungen von Misshandlungen hervorheben, insbesondere emotionale Misshandlung und Vernachlässigung, die in China lange ignoriert wurden.
Zhou et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.