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HINTERGRUND: Das Badmintonspiel hat sich seit den frühen Studien zur Verletzungsepidemiologie weiterentwickelt. Da es keine veröffentlichte Literatur zu Verletzungen unter elite Junior-Badmintonspielern aus einer internationalen Kohorte gibt, bietet diese Studie eine aktualisierte Referenz zu Verletzungen in dieser Bevölkerung, um zukünftige Strategien zur Verletzungsprävention zu informieren. Ziel dieser Studie war es, die Verletzungsprävalenz und Trainingsstunden bei elite Junior-Badmintonspielern zu berichten, die an den Weltmeisterschaften 2018 teilnahmen. METHODEN: Ein Fragebogen wurde verwendet, um Daten zu sammeln und war in Englisch, Französisch, Spanisch, Koreanisch, Japanisch oder Chinesisch verfügbar. Er wurde entwickelt, um Informationen zu sammeln, einschließlich grundlegender Demografie, Trainings- und Wettkampfzeiten, Anzahl der Turniere pro Jahr, aktuelle und frühere Verletzungen, charakterisiert nach anatomischer Region, Diagnose, Behandlung und Verletzungsdauer. Die Fragen konzentrierten sich auf frühere signifikante Verletzungen, die mindestens 30 Tage andauerten, und aktuelle muskuloskeletale Symptome. ERGEBNISSE: Einhundertvierundsechzig von 436 Spielern mit einem Durchschnittsalter von 17,1 Jahren (SD ± 0,8) füllten den Fragebogen aus. Die Teilnehmer repräsentierten Nord- und Südamerika, Europa, Asien, Afrika und den Pazifik, einschließlich der 10 leistungsstärksten Nationen, und boten eine gute allgemeine Vertretung der Turnierteilnehmer. Insgesamt wurden 104 signifikante Verletzungen (Median der Dauer von 90 Tagen) mit Störung der vollen Trainings- oder Wettkampffähigkeit dokumentiert. Achtundzwanzig (48 %) Spieler berichteten von einer oder mehreren signifikanten Verletzungen. Der häufigste Ort signifikanten Verletzungen war im Knie, Knöchel und unteren Rücken. Elf Verletzungen wurden als Ermüdungsbrüche berichtet. In 35 Fällen fühlte sich ein Spieler durch eine signifikante Verletzung in seinen Fähigkeiten eingeschränkt, und in 37 Fällen verspürte ein Spieler andauernde Schmerzen. FAZIT: Fast 50 % der Spieler hatten in ihrer Karriere bereits eine signifikante Verletzung erlitten, mit einer medianen Dauer von 90 Tagen. Die unteren Extremitäten und der untere Rücken waren die vorherrschenden verletzten Regionen. In einem Drittel der Verletzungen hatte ein Spieler anhaltende Einschränkungen oder Schmerzen. Ermüdungsbrüche könnten ein ernsthaft unterschätztes Problem im Badminton sein.
Kaldau et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.