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Dieser Artikel untersucht kritisch die Hochschul- und Forschungspolitiken der Europäischen Union (EU) aus einer schwarzen feministischen Perspektive, die transformative Veränderungen anstrebt. Es wird eine angepasste Kritische Rahmenanalyse (CFA) verwendet, um die aktuellen EU-Hochschul- und Forschungspolitiken bezüglich Geschlecht undRasse zu verstehen. Diese Rahmenbedingungen werden dann mit einer schwarzen feministischen Perspektive, basierend auf den Arbeiten von Philomena Essed, Akwugo Emejulu und Nilma Lino Gomes, verglichen, die vier Dimensionen der Ungleichheit identifiziert: Zugang und Vertretung, Lehrpläne und Forschungsagenda, alltägliche Diskriminierung und Gleichheit als demokratische Notwendigkeit. Die Ergebnisse zeigen, dass die EU-Hochschul- und Forschungspolitiken unzureichend sind, um intersektionale, strukturelle und institutionalisierte Diskriminierung sowie den epistemischen Ausschluss marginalisierter Gruppen, insbesondere der rassistisch marginalisierten, anzugehen. Der Artikel argumentiert, dass diese Politiken einen kolonialen und rassenevasiven Diskurs widerspiegeln und Ungleichheit als ein numerisches Problem behandeln, anstatt als ein systematisches Problem, das in Geschlechter- und Rassenungleichgewichten verankert ist. Durch die Integration eines schwarzen feministischen Rahmens zur 'Reforstung unserer Vorstellungen' und zur Erweiterung der EU-Gleichheitsrahmen trägt die Studie zu einer dekolonialen Kritik an europäischen Universitäten bei und fördert gleichzeitig die feministischen epistemischen Gerechtigkeit.
Bruna Cristina Jaquetto Pereira (Di.) hat diese Frage untersucht.