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Bei peripheren Nervenverletzungen (PNI) mit Substanzverlust, bei denen eine spannungsfreie End-zu-End-Nähte nicht möglich ist, ist das Platzieren eines Transplantats erforderlich. Verfügbare Optionen sind Autotransplantate (z. B. surales Nerv, mediale und laterale antebrachiale Hautnerven, oberflächlicher Ast des radialen Nervs), Allotransplantate (Avance®; menschlichen Ursprungs) und hohle Nervenleitungen. Es gibt elf kommerzielle hohle Leitungen, die für klinische Anwendungen zugelassen sind, und sie bestehen aus Vorrichtungen, die aus einem nicht biologisch abbaubaren synthetischen Polymer (Polyvinylalkohol), biologisch abbaubaren synthetischen Polymeren (poly(DL-Lactid-ε-Caprolacton); polyglykolsäure) und biologisch abbaubaren natürlichen Polymeren (Kollagen Typ I mit/ohne Glycosaminoglykan; Chitosan; submuköse Dünndarm von Schweinen) bestehen; verschiedene Resorptionszeiten sind für resorbierbare Leitungen verfügbar, die von drei Monaten bis zu vier Jahren reichen. Leider werden die anatomischen/funktionellen Anforderungen an die Nervenregeneration von keiner der möglichen Alternativen erfüllt; bis heute scheint der Fokus auf der Wand- und/oder inneren Lumenorganisation/-funktionalisierung die vielversprechendste Strategie zur Herstellung von Geräten der nächsten Generation zu sein. Poröse oder geriffelte Wände sowie Multikanal-Lumina und luminale Füllstoffe sind die interessantesten Optionen, die schließlich auch die Addition von Zellen (Schwann-Zellen, aus Knochenmark gewonnene und aus Fettgewebe gewonnene Stammzellen) zur Unterstützung der Nervenregeneration umfassen. Dieser Überblick zielt darauf ab, gängige Alternativen zur Wiederherstellung schwerer PNI zu beschreiben und zukünftige Leitungen zu beleuchten.
Stocco et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.