Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Sprachbeeinträchtigungen im Vorschulalter sind häufig und verringern die Bildungsleistung erheblich. Bevölkerungsversuche, Kinder zu identifizieren, die von einer rechtzeitig durchgeführten Intervention profitieren würden, könnten durch ein besseres Verständnis der typischen Profile der Sprachentwicklung verbessert werden. Insbesondere könnte dies bei der frühzeitigen Identifizierung von Kindern helfen, die beim Schuleintritt beeinträchtigt sein werden. METHODEN: Diese Studie wandte eine longitudinale latente Klassenanalyse auf Beurteilungen bei 8, 12, 24, 36 und 48 Monaten bei 1113 Kindern aus einer bevölkerungsbasierten Studie an, um Klassen zu identifizieren, die unterschiedliche kommunikative Entwicklungsprofile aufweisen. ERGEBNISSE: Fünf substantielle Klassen wurden identifiziert: Typisch, d.h. Entwicklung im typischen Bereich in jedem Alter; Frühreif (spät), d.h. typische Entwicklung in der frühen Kindheit, gefolgt von hohen Wahrscheinlichkeiten der Frühreife ab 24 Monaten; Beeinträchtigt (früh), d.h. hohe Wahrscheinlichkeiten der Beeinträchtigung bis 12 Monate, gefolgt von typischer Sprachentwicklung danach; Beeinträchtigt (spät), d.h. typische Entwicklung in der frühen Kindheit, aber Beeinträchtigung ab 24 Monaten; Frühreif (früh), d.h. hohe Wahrscheinlichkeiten der Frühreife in der frühen Lebensphase, gefolgt von typischer Sprache bis zu 48 Monaten. Die Entropie-Statistik (0,84) deutete darauf hin, dass die Klassen ziemlich gut definiert waren, obwohl es einen nicht trivialen Grad an Unsicherheit bei der Klassifizierung der Kinder gab. Dass die Hälfte der Klasse Beeinträchtigt (spät) typischerweise eine normale Sprache mit 4 Jahren und 6% der numerisch großen Klasse Typisch voraussichtlich beeinträchtigt sein sollte, veranschaulicht dies. Merkmale, die auf sozialen Vorteil hinweisen, fanden sich häufiger in den Klassen mit sich verbessernden Profilen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Entwicklungsprofile zeigen, dass die Sprache einiger Vorschulkinder durch Phasen beschleunigter Entwicklung, langsamer Entwicklung und Aufholwachstum gekennzeichnet ist. Angesichts der Unsicherheit bei der Klassifizierung der Kinder in diese Profile ist die Nutzung dieses Wissens zur Identifizierung von Kindern, die beim Schuleintritt beeinträchtigt sein werden, nicht unkompliziert. Die Ergebnisse deuten jedoch auf einen größeren Bedarf an Sprachförderprogrammen für benachteiligte Kinder hin.
Ukoumunne et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: