Key points are not available for this paper at this time.
ZIEL: Diese Studie wurde entworfen, um die Durchführbarkeit, Akzeptanz und vorläufige Wirksamkeit einer von Pflegekräften geleiteten Kommunikationsintervention unter Stellvertretern auf der Intensivstation (ICU) zu untersuchen, die vom COMFORT-Kommunikationsmodell (Connect; Optionen; Bedeutung schaffen; Angehörige; Eröffnungen; Beziehung; Team) geleitet wird. HINTERGRUND: Als Frontkommunikatoren haben Pflegekräfte Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit Stellvertretern, die mit komplexen informations- und emotionalen Barrieren konfrontiert sind, wenn sie Entscheidungen für kritisch kranke Patienten in der ICU treffen. Studien zur effektiven Kommunikation von Pflegekräften, die sich sowohl auf kurative als auch auf die palliative (EOL) Versorgung konzentrieren, fehlen jedoch in der Literatur. DESIGN: Ein Zentrum, zwei Gruppen, Pretest-Posttest Quasi-Experiment. METHODEN: Die Gesamttestgruppe umfasste 41 Stellvertreter erwachsener beatmeter Patienten. Zwanzig Teilnehmer wurden der Interventionsgruppe zugewiesen, die täglich einen 20-minütigen Telefonanruf mit Inhalten basierend auf dem COMFORT-Kommunikationsmodell erhielt. Einundzwanzig Teilnehmer bildeten die Kontrollgruppe, die die übliche Pflege erhielt. Die Teilnehmer füllten einen Fragebogen vor und nach der Studie aus, um Zufriedenheit, Angst und Depression, Entscheidungs-Konflikte und Qualität der Kommunikation zu messen. Die Transparent Reporting of Evaluations with Nonrandomized Designs (TREND) Checkliste wurde für nicht randomisierte kontrollierte Studien befolgt. ERGEBNIS: Die Intervention war durchführbar, da 19 von 20 Stellvertretern die Nachfolgebefragungen abgeschlossen haben und 48 Telefongespräche durchgeführt wurden (48 % der geplanten Anrufe). Die Zufriedenheit der Stellvertreter war in der Interventionsgruppe höher als in der Kontrollgruppe nach Anpassung an die ausgewählten Kovariaten (25,43 und 24,15, respektive; p = 0,512). Vorläufige Wirksamkeits-Ergebnisse, die zugunsten der Intervention sprechen, umfassen die Qualität der Kommunikation mit Gesundheitsdienstanbietern, jedoch nicht die wahrgenommene Depression/Angst und Entscheidungs-Konflikte der Stellvertreter. FAZIT: Die Implementierung der Intervention ist durchführbar, akzeptabel und vorteilhaft für Stellvertreter, um die Qualität der Kommunikation mit Gesundheitsdienstleistern in der ICU zu verbessern. Weitere Forschungen sind erforderlich, um zu bestimmen, ob die Intervention von Pflegekräften implementiert werden könnte, um die Ergebnisse der Stellvertreter in anderen ICUs zu verbessern.
Chen et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.