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Mechanische Kräfte beeinflussen verschiedene Zelltypen in unserem Körper. Zu den frühesten Kräften, die Säugetiere erfahren, gehört die Bewegung des Blutes im vaskulären System. Der Blutfluss beginnt im embryonalen Stadium und hört auf, wenn das Herz stoppt. Der Blutfluss setzt die Endothelzellen (EZs), die alle Blutgefäße auskleiden, hemodynamischen Kräften aus. EZs erkennen diese mechanischen Kräfte (Mechanosensing) durch Mechanosensoren und lösen so physiologische Reaktionen wie Veränderungen des vaskulären Durchmessers aus. In diesem Review konzentrieren wir uns auf das mechanosensing des Endothels und darauf, wie verschiedene Ionenkanäle, Rezeptoren und Membranstrukturen Kräfte detektieren und komplexe Mechanotransduktionsantworten vermitteln. Wir heben weiter hervor, dass diese Antworten oft gemeinschaftliche Anstrengungen mehrerer Mechanosensoren und Mechanotransduktoren reflektieren. Wir schließen mit einer Betrachtung des aktuellen Wissens über die Dysregulation des endothelialen Mechanosensings bei Krankheiten. Da hämodynamische Störungen Markenzeichen kardiovaskulärer Erkrankungen sind, birgt das Studium des endothelialen Mechanosensings großes Potenzial für ein vertieftes Verständnis der vaskulären Physiologie und Pathophysiologie.
Lim et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.