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Wir untersuchten die Gesichtsausdrücke bei 19 Personen mit Parkinson-Krankheit (PD; 14 Männer und 5 Frauen) und 26 gesunden Kontrollen (13 Männer und 13 Frauen). Die Teilnehmer engagierten sich in experimentellen Situationen, die darauf ausgelegt waren, emotionale Gesichtsausdrücke hervorzurufen, einschließlich des Ansehens von Videoclips und des Führens von Gesprächen, und wurden gebeten, Emotionen darzustellen und nicht-emotionale Gesichtbewegungen zu imitieren. Die Ausdrucksfähigkeit wurde mit subjektiven Bewertungsmaßnahmen, objektiven Gesichtsmessungen (Facial Action Coding System) und Selbstberichtsfragebögen gemessen. Wie erwartet zeigten die PD-Teilnehmer eine reduzierte spontane Gesichtsausdrücklichkeit in den experimentellen Situationen. PD-Teilnehmer hatten auch mehr Schwierigkeiten als die Kontrollen, emotionale Ausdrücke darzustellen und nicht-emotionale Gesichtbewegungen zu imitieren. Trotz dieser Schwierigkeiten war das allgemeine Maß an Ausdrucksfähigkeit der PD-Teilnehmer jedoch weiterhin mit emotionalen Erfahrungen und sozialem Kontext verbunden.
Simons et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.