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Die Paranuss (Bertholletia excelsa, H.B.K.), die aus der Amazonasregion stammt, ist eine der reichsten bekannten Quellen für Selen (Se), ein Mikronährstoff, der essenziell ist und für eine optimale physiologische Funktion benötigt wird. Dieses Mineral bietet mehrere gesundheitliche Vorteile, darunter die Verbesserung des redoxzellulären Status und die Aufrechterhaltung der genomischen Stabilität. Da bekannt ist, dass Typ-2-Diabetes mellitus (T2D) stark mit oxidativem Stress und folglich mit DNA-Schaden verbunden ist, war das Ziel dieser Studie, die ex vivo antioxidativen Wirkungen von Se durch den Konsum von Paranüssen zu bewerten und ihr Potenzial zur Verhinderung von oxidativem DNA-Schaden, der durch H2O2 induziert wird. Um dies zu erreichen, wurde der Comet-Test (Einzelzell-Gelelektrophorese) verwendet, um DNA-Schäden in peripheren Blutkörperchen zu messen, die vor und nach der Supplementierung mit Paranüssen entnommen wurden. Der Comet-Test wurde auch ex vivo angewendet, um das Potenzial von Se zu messen, oxidativen DNA-Schaden, der durch H2O2 bei Blut von Patienten mit Typ-2-Diabetes verursacht wird, zu verhindern, wobei die Proben vor und nach sechs Monaten der Supplementierung mit Paranüssen gesammelt wurden. Wir fanden heraus, dass die Supplementierung mit Paranüssen die Selen-Spiegel im Serum signifikant erhöhte. Darüber hinaus beobachteten wir einen signifikanten Anstieg des Nüchternblutzuckers nach sechs Monaten des Konsums von Paranüssen; jedoch wurde kein signifikanter Effekt auf die Werte der glykosilierten Hämoglobin festgestellt. Schließlich stellten wir fest, dass die Zellen nach sechs Monaten der Supplementierung mit Paranüssen widerstandsfähiger gegen durch H2O2 induzierten DNA-Schaden waren. Daher könnte der Konsum von Paranüssen oxidativen DNA-Schaden bei T2D-Patienten verringern, wahrscheinlich durch die antioxidativen Effekte von Se.
Macan et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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