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EINFÜHRUNG: Die Agenesie der Gallenblase ist eine seltene angeborene Anomalie, die bei 13 bis 65 Personen von 100.000 auftritt. Die Seltenheit dieser Erkrankung, kombiniert mit klinischen und radiologischen Merkmalen, die nicht von den häufigeren biliären Erkrankungen zu unterscheiden sind, bedeutet, dass sie selten präoperativ diagnostiziert wird und Patienten unnötige operative Eingriffe durchlaufen. FALLPRÄSENTATION: Dieser Fallbericht beschreibt den Fall eines 79-jährigen symptomatischen kaukasischen Mannes, der eine laparoskopische Cholezystektomie aufgrund des Verdachts auf Choledocholithiasis durchführte, obwohl bildgebende Studien den Verdacht auf eine Agenesie der Gallenblase erhoben hatten. Intraoperativ wurde die Diagnose einer Gallenblasenagenesie und assoziierter Steine im gemeinsamen Gallengang gestellt. FAZIT: Die präoperative Diagnose dieser seltenen Erkrankung ist schwierig. Mit Fortschritten in der bildgebenden Diagnostik des Gallengangs und einem erhöhten Bewusstsein für diese Anomalie werden jedoch weniger Patienten unnötige operative Eingriffe benötigen. Die Autoren überprüfen die verschiedenen bildgebenden Modalitäten, die zur Diagnose dieser Erkrankung zur Verfügung stehen, und heben die Bedeutung des Bewusstseins für diese seltene Anomalie hervor, um eine Operation zu vermeiden, die ein hohes Risiko für iatrogene Verletzungen birgt.
Sachin Malde (Mon,) hat diese Frage untersucht.
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