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Tumorzellen durchlaufen während der malignen Proliferation umfassende metabolische Reprogrammierungen, wobei Serin - eine wichtige nicht essentielle Aminosäure - mehrere Rollen im Tumorstoffwechsel spielt. Um hohe Serinspiegel aufrechtzuerhalten, regulieren Tumorzellen die Phosphoglycerat-Dehydrogenase hoch, um die endogene Synthese zu steigern und gleichzeitig die exogene Aufnahme zu erhöhen. Die Serinverarmung zeigt ein antitumorales Potenzial bei verschiedenen Malignomen; jedoch bleibt ihre klinische Anwendung durch unzureichende Tumorselektivität und systemische Toxizität begrenzt. Jüngste Fortschritte in Nanoträgersystemen bieten präzise Strategien zur Modulation des Tumorserinmetabolismus. Die Serinverarmung über diese Systeme verbessert die tumorspezifische Zielgerichtetheit und minimiert gleichzeitig die Toxizität für normale Gewebe. Daher zielt diese Übersicht darauf ab, den Serinmetabolismus und seine regulatorischen Netzwerke darzustellen, das therapeutische Potenzial und die Einschränkungen der Serinverarmung zu bewerten und die jüngsten Fortschritte in Nanoträgersystemen zu beleuchten, die auf den Serinmetabolismus zur Krebstherapie abzielen, und so Einblicke in die Entwicklung neuartiger anticancer-Ansätze zu bieten.
Liu et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.