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Heute werden geotechnische und geophysikalische Techniken zur Bewertung von Rutschungen eingesetzt. Geotechnische Methoden liefern genaue Daten, sind jedoch zeitaufwendig und kostspielig. Geophysikalische Techniken sind hingegen schnell und kostengünstig, aber ihre Genauigkeit ist schlechter als die der geotechnischen Methoden. Daher bietet die gleichzeitige Anwendung geotechnischer und geophysikalischer Methoden eine geeignete Lösung zur Bewertung von Rutschungen. Die Verfügbarkeit geotechnischer und geophysikalischer Daten ermöglicht es, die Korrelation zwischen verschiedenen Parametern zu untersuchen. Die Korrelation geotechnischer und geophysikalischer Parameter reduziert letztendlich die Kosten für Felduntersuchungen und erhöht die Geschwindigkeit der Untergrunduntersuchung in einer Rutschzone. In der vorliegenden Studie wurden zur Bewertung der Nargeschal-Rutschung im Iran Schallpegelmessungen, ERT-Umfragen und geotechnische Untersuchungen verwendet. Nach Abschluss der Datenverarbeitung wurden die Daten, die aus den geotechnischen und geophysikalischen Untersuchungen gewonnen wurden, korreliert. Dazu gehörten SPT-N – elektrische Widerstand, Bodentrockenmasse – elektrischer Widerstand und SPT-N – Scherwellen-Geschwindigkeitskorrelationen. Die Korrelationen wurden mit zwei Methoden untersucht, nämlich dem Spearman-Koeffizienten-Test und der kleinsten Quadrate Regressionanalyse. Die Ergebnisse, die aus den beiden Methoden gewonnen wurden, stimmten gut überein. Die in dieser Studie gewonnenen Korrelationen waren von moderater bis sehr starker Stärke und lagen im Bereich der Ergebnisse früherer Studien. Die Untersuchung der Ergebnisse zeigte signifikante Einflüsse von Grundwasser auf den elektrischen Widerstand und die Bodensteifigkeit auf die Scherwellen-Geschwindigkeit. Die Ergebnisse dieser Studie können für die Bodenklassifizierung und die Bestimmung der mechanischen und seismischen Eigenschaften des Bodens in verschiedenen Gebieten verwendet werden.
Rezaei et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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