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Die Gelbfiebermücke, Aedes aegypti, der globale Überträger von Dengue und Gelbfieber, ist untrennbar mit wassergefüllten, vom Menschen geschaffenen Behältern für die Eiablage und die Produktion von Nachkommen verbunden. Die Eiablage wird durch Signale aus Wasserbehältern stimuliert, aber die Natur und der Ursprung dieser Signale wurden bislang nicht aufgeklärt. Wir konnten zeigen, dass Mückenweibchen die meisten ihrer Eier in Bambus- und weißeiche Blätter-Infusionen leiteten, während nur ein kleiner Teil der Eier in normalen Wasserbehältern abgelegt wurde. In binären Wahlversuchen demonstrierten wir, dass Mikroorganismen in Blätter-Infusionen ovipositionstimulierende Kairomone produzierten. Mittels einer Kombination aus bakteriellen Kultivierungsansätzen, bioassay-geführter Fraktionierung bakterieller Extrakte und chemischen Analysen zeigen wir jetzt, dass spezifische bakterienassoziierte Carbonsäuren und Methylester als starke Eiablagestimulanzien für trächtige Ae. aegypti fungieren. Die Aufklärung dieser Verbindungen wird das Verständnis der chemischen Grundlage des Eiablageverhaltens von Ae. aegypti verbessern, und die Kairomone werden voraussichtlich die Wirksamkeit von Überwachungs- und Kontrollprogrammen für diesen Krankheitsüberträger, der von erheblicher globaler öffentlicher Gesundheitsrelevanz ist, erhöhen.
Ponnusamy et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.