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Die supramolekulare Copolymerisation hat sich als vielversprechendes Werkzeug zur Organisation mehrerer Komponenten in Lösung etabliert. Theoretisch kann das Mischen von mehr als einer Komponente in Lösung zu unterschiedlichen Architekturen führen, wie z.B. narzisstischen, sozialen, blockartigen und zufälligen. Die Kontrolle über die Bildung einer spezifischen Copolymerstruktur während der supramolekularen Copolymerisation bleibt jedoch schwer fassbar, da die dynamische und reversible Natur der nicht-kovalenten Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Monomeren einen schnellen Monomeraustausch und eine Umorganisation in Lösung ermöglicht. Jüngste Durchbrüche in der Synthese supramolekularer Polymere haben detaillierte mechanistische Einblicke in die supramolekulare Polymerisation gegeben, die eine präzise Kontrolle über die Größe und Morphologie der resultierenden Assemblierungen ermöglichen. Mit diesen mechanistischen Einblicken wurden mehrere Versuche unternommen, die supramolekulare Copolymerisation zu steuern. Rationale molekulare Designstrategien wurden eingesetzt, um die exklusive Synthese sozialer und narzisstischer Copolymere zu erreichen. Im Gegensatz dazu ermöglichte die Anpassung des subtilen Zusammenspiels zwischen Homo- und Heteroerkennung strukturell passender Monomeren die selektive Bildung von Blockcopolymeren. In diesem Überblick geben wir einen Überblick über rationale Entwurfsprinzipien und synthetische Strategien, die die präzise Synthese supramolekularer Copolymere ermöglichen.
Satheesan et al. (Thu,) studied this question.