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Vier Motive (Selbsteinschätzung, Selbstverstärkung, Selbstverifikation und Selbstverbesserung) werden als Wegweiser für die Selbstevaluation angenommen. Die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung deuten darauf hin, dass zwei Gruppen von Umständen häufig alle vier Motive hervorrufen können: eine Situation vergangener Bedrohung oder Misserfolg und die Antizipation einer wichtigen zukünftigen Bedrohung oder Herausforderung. Diese Ergebnisse legen nahe, dass ein integrativer Ansatz zur Selbstevaluation entwickelt werden muss, der nicht nur die spezifischen Umstände angibt, unter denen jedes Motiv befriedigt werden kann, sondern auch die Wege, auf denen mehrere Motive gleichzeitig befriedigt werden können. Es wird präsentiert, dass die vier Motive durch unterschiedliche Informationsquellen befriedigt werden. Individuelle Unterschiede und das untersuchte Gebiet moderieren ebenfalls die Selbstevaluationsprozesse. Richtungen für zukünftige integrative Anstrengungen werden vorgeschlagen.
Taylor et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.