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Das taktische System der Mannschaft und die Verteilung der Fußballspieler auf dem Platz gelten als grundlegend für die Teamleistung. Die vorliegende Studie verwendete Zeit-Motion-Analysen und triaxiale Accelerometer, um neue Einblicke in die Auswirkungen verschiedener taktischer Systeme (1-4-5-1 und 1-3-5-2) auf die körperliche Leistung in unterschiedlichen Spielpositionen in einer professionellen Fußballmannschaft zu gewinnen. Die Leistungsdaten der Spieler in fünfzehn offiziellen Heimspielen wurden zur Analyse gesammelt. Die Stichprobe umfasste zweiundzwanzig Spieler aus fünf Spielpositionen (Innenverteidiger: n = 4; Außenverteidiger/breit spielender Mittelfeldspieler/Wing-Back: n = 9; zentraler Mittelfeldspieler: n = 6 und Stürmer: n = 3), was insgesamt 108 Spielbeobachtungen ergibt. Eine neue Erkenntnis war, dass die allgemeinen körperlichen Anforderungen im Spiel sich zwischen diesen taktischen Formationen nicht erheblich unterscheiden, wahrscheinlich weil die Spiel-zu-Spiel-Variabilität (Variation des Laufprofils der Spieler von Spiel zu Spiel) höher sein könnte als die Unterschiede in der körperlichen Leistung zwischen den taktischen Systemen. Allerdings hatte der Formationswechsel einen unterschiedlichen Einfluss auf die Spielpositionen, wobei Innenverteidiger im 1-4-5-1 signifikant mehr HIRcounts erzielten als im 1-3-5-2 (p = 0.031). Darüber hinaus wurde eine mittlere Effektgröße (r = 0.33) in HIRdist beobachtet, wobei breite Spieler höhere Distanzen zurücklegten, wenn sie im 1-3-5-2 spielten als im 1-4-5-1. Diese Erkenntnisse können Trainern dabei helfen, individualisierte Trainingsprogramme zu entwickeln, um den Anforderungen jeder Spielposition je nach angenommenem taktischen System gerecht zu werden.
Baptista et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.