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HINTERGRUND: Die koronare Angiographie ist durch ihre Unfähigkeit, die hämodynamische Bedeutung einer Koronararterienstenose zu bewerten, eingeschränkt. Die Bewertung der physiologischen Bedeutung von Saphena-Venen-Transplantat (SVG)-Läsionen mit einem Druckdraht zur Bestimmung der fraktionierten Flussreserve (FFR) fehlt. METHODEN: FFR wurde bei 10 SVG-Läsionen von 10 Männern bestimmt, die vor der Überweisung zur perkutanen koronaren Intervention aus klinischen Gründen eine Stress-Myo-Perfusionsbildgebung (MPI) hatten. ERGEBNISSE: Alle SVGs hatten eine Durchmesserstenose (DS) > 50 % und 30 % hatten eine DS ≥ 70 %. Eine signifikante FFR war bei 30 % der Patienten vorhanden. Ischämie im Gebiet der SVG war bei 20 % der Patienten vorhanden. Die Sensitivität, Spezifität, der positive prädiktive Wert, der negative prädiktive Wert und die Genauigkeit der FFR bei einer angiografischen DS ≥ 70 % betrugen 33, 71, 33, 71 und 60 %. Es gab keine signifikante Korrelation zwischen FFR und % DS (R² = 0,1, P = 0,35). SCHLUSSFOLGERUNG: Die Verwendung von FFR zur Bewertung der physiologischen Bedeutung von SVG-Läsionen ist machbar und bietet im Vergleich zur Stress-MPI eine akzeptable Spezifität und einen negativen prädiktiven Wert.
Aqel et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.