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ZIELE: Diese Studie konzentrierte sich auf die neuesten Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Waldumweltexposition und menschlicher Gesundheit und bewertete die gesundheitliche Wirksamkeit des Waldbadens auf den menschlichen Körper sowie die methodische Qualität einzelner Studien mit dem Ziel, wissenschaftliche Orientierungshilfen für die interdisziplinäre Integration von Forstwirtschaft und Medizin zu liefern. METHODE: Über PubMed, Embase und Cochrane Library wurden 210 Arbeiten vom 1. Januar 2015 bis zum 1. April 2019 abgerufen, und die letztlich 28 Arbeiten, die die Einschlusskriterien erfüllten, wurden in die Studie aufgenommen. ERGEBNIS: Die methodische Qualität der in die Studie eingeschlossenen Arbeiten wurde quantitativ mit der Downs and Black Checklist bewertet. Die methodische Qualität von Arbeiten, die randomisierte kontrollierte Studien verwendeten, ist signifikant höher als die von Arbeiten, die nicht-randomisierte kontrollierte Studien verwendeten (p < 0.05). Die in die Studie eingeschlossenen Arbeiten wurden qualitativ analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass Aktivitäten des Waldbadens folgende Vorteile haben könnten: bemerkenswerte Verbesserung der kardiovaskulären Funktion, hämodynamischer Parameter, neuroendokriner Parameter, metabolischer Parameter, Immun- und Entzündungsparameter, antioxidativer Parameter und elektrophysiologischer Parameter; signifikante Verbesserung des emotionalen Zustands, der Einstellung und der Gefühle von Menschen gegenüber den Dingen, der körperlichen und psychischen Erholung sowie adaptiver Verhaltensweisen; und eine deutliche Linderung von Angst und Depression. SCHLUSSFOLGERUNG: Waldbade-Aktivitäten können die körperliche und psychische Gesundheit von Menschen signifikant verbessern. In Zukunft sollten medizinische empirische Studien zum Waldbaden Grundlagenstudien und den interdisziplinären Austausch stärken, um die methodische Qualität der Arbeiten zu verbessern und gleichzeitig das Verzerrungsrisiko zu senken, wodurch der Evidenzgrad der Publikationen erhöht wird.
Wen et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.